Porsche

Als Ferdinand Porsche 1931 in Stuttgart ein Konstruktionsbüro für Motoren- und Fahrzeugbau eröffnete war der Grundstein für die heutige Dr. Ing. h.c.F. Porsche AG gelegt.

Vor der Selbstständigkeit war Ferdinand Porsche Angestellter als Mechaniker bei einem Elektromotorenhersteller und danach Konstrukteur bei einem anderen Fahrzeugbauer. Außerdem war er Vorstandsmitglied bei der Daimler-Motoren-Gesellschaft.

Bereits im selben Jahr entwickelte das Team um Porsche das erste Modell „Porsche Typ 12“ im Auftrag der „Zündnapp“. Auch der erste Volkswagen bzw. KdF- Wagen wurde von Porsche konstruiert. Durch diesen Auftrag wurde Porsche zum Hauptgeschäftsführer der Volkswagen GmbH. und sein Büro wurde zum Konstruktionsbüro dieses neuen Unternehmens. Damit war die finanzielle Basis von Porsche gesichert.

Während des zweiten Weltkrieges entwickelte Porsche verschiedene militärische Fahrzeuge, später auch Panzer im Auftrag des Heereswaffenamtes. Ab 1955 hatte Porsche seinen Sitz im österreichischen Gmünd, wo 1947 auch das erste Fahrzeug unter dem Namen Porsche gebaut wurde. 1951 verstarb Ferdinand Porsche und sein Sohn Ferry Porsche erbte die Hälfte der Unternehmensanteile, die anderen fünfzig Prozent gingen an seine Schwester.

Das Wappen Porsches geht auf Ferry Porsche zurück, welcher aus dem Unternehmen Porsche auch den heutigen Sportwagenhersteller machte. Durch die Aufteilung des Unternehmens innerhalb der Familie kam es oft zu Streitereien, weshalb die Familie beschloss, dass keines ihrer Kinder das Unternehmen führen soll, daher wurde Porsche 1972 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Mit einem Absatz von etwa 100.000 Fahrzeugen ist Porsche heute der kleinste unabhängige deutsche Automobilhersteller. Seinen guten Ruf hat Porsche verschiedenen Erfolgen im Rennsport und der Alltagstauglichkeit seiner Sportwagen zu verdanken, welche als sehr zuverlässig gelten.