Audi - Geschichte und Entwicklung

Am 16. Juli 1909 wurde in Zwickau, benannt nach ihrem Gründer August Horch, die „August Horch Automobilwerke GmbH“ gegründet. Aus rechtlichen Gründen durfte der Name jedoch nicht beibehalten werden. Der zehnjährige Sohn des Gründers August Horch kam auf den heutigen Namen „Audi“ indem er den Begriff „hören“ ins lateinische „audi“ übersetzte, um wenigstens einen Bezug auf den Familiennamen zu haben.

Am zehnten Juli 1910 wurde das erste Auto in den Werken hergestellt. 1932 schloss sich die Audi Automobilwerke GmbH mit drei weiteren Fahrzeugbauern zur „Auto Union“ zusammen, um ab diesem Zeitpunkt unter dem neuen Logo mit den vier Ringen Fahrzeuge zu produzieren. Die ehemaligen Marken der zusammengeschlossenen Unternehmen wurden weiter produziert, wobei Audi den geringsten Anteil am Gesamtumsatz hatte.

Nach dem II. Weltkrieg wurde die „Auto Union AG“ aufgelöst und produzierte als „VEB Automobilwerk Zwickau“ den AWZ P70 und später auch den Trabant. In den westlichen Besatzungszone gab es zu dieser Zeit auch Filialen der „Auto Union“. Diese waren allerdings zu klein, um selbst Autos bauen zu können, daher wurde dort ein neues Werk gegründet, um die noch vorhandenen Fahrzeuge zu warten, welche aufgrund ihres damals unüblichen Frontantriebs nicht durch die Wehrmacht eingezogen wurden und daher noch in großer Zahl in Betrieb waren.

1964-1966 wurden die Werke von der „VW AG“ übernommen, welche den Namen Audi wieder verwendete und auch das alte Loge der Auto Union, die vier Ringe, wieder aufleben ließ. Durch geringe Nachfrage wurde in den Werken teilweise auch der VW-Käfer produziert. Seit dem 01.01.1985 heißt die Firma „Audi AG“ mit Sitz in Ingolstadt. Seit 1993 ist Audi auch im Ausland aktiv. Sämtliche Motoren und der Audi TT werden ausschließlich in Ungarn produziert. Mit Seat und Lamborghini bildet die Audi AG die sportliche Gruppe innerhalb des Volkswagen Konzerns.